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Studieninteressierte


Mit Sprachen Brücken bauen - Französisch, Italienisch, Spanisch

Romanistik ist ein Studium der Sprachen, Kulturen und Literaturen der romanischsprachigen Länder. Dabei können Sie bei uns nicht nur die Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch erlernen und vertiefen. Wir blicken mit Ihnen weit hinter die Kulissen: Wie gestaltet sich der Einfluss literarischer Autoren auf gesellschaftliche, kulturelle und politische Entwicklungen in den romanischsprachigen Ländern? Wie haben sich die romanischen Sprachen entwickelt und wie werden sie gezielt in Werbung oder Politik eingesetzt? Besonderen Wert legen wir auf Aktualität. So betrachten wir Sprache und Literatur nicht nur in Film, Fernsehen, Radio und Theater, sondern ebenfalls in den neuen Medien.

In Ihrem Studium können Sie, neben den Pflichtbereichen Sprachpraxis, Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft, einen individuellen Schwerpunkt setzen: Interessieren Sie sich für Übersetzung? Möchten Sie eine weitere romanische Sprache erlernen? Oder wollen Sie den Medienschwerpunkt Ihres Studiums ausbauen? Dann belegen Sie einfach entsprechende Kurse in den Optionsmodulen, die wir teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen anbieten.

Gehen Sie ins Ausland, wo Sie an einer unseren zahlreichen Partneruniversitäten studieren oder ein Berufspraktikum absolvieren. So erleben Sie Ihre studierten Sprachen und Kulturen hautnah und schaffen die Grundlagen für Ihre spätere berufliche Praxis.

Zahlreiche zusätzliche Aktivitäten, wie spanische Filmuntertitelung, der französische Theater-Workshop oder das Kubus-Modul runden Ihr Studium ab.

Die romanischen Sprachen haben ihren gemeinsamen Ursprung in der von den Römern in Europa verbreiteten lateinischen Sprache. Ihre Grundlage ist das "Sprechlatein", das sich regional ausdifferenziert hat. Zu den größeren romanischen Sprachen Europas zählen Portugiesisch, Spanisch und Katalanisch, Französisch, Italienisch und Rumänisch. Außerhalb Europas haben sie sich seit dem Ende des 15. Jahrhunderts durch Kolonisation und Auswanderung in größerem Maß verbreitet: Spanisch vor allem in Mittel- und Südamerika, Portugiesisch vor allem in Brasilien und Französisch vor allem in der kanadischen Provinz Québec sowie in Nord- und Zentralafrika.

Den ältesten zweifelsfrei als "romanisch" anzusehenden Text enthalten die Straßburger Eide aus dem Jahr 842. Quellen für die Überlieferung der romanischen Sprachen sind, neben den literarischen Zeugnissen, in älterer Zeit Urkunden und Chroniken, seit dem 15. Jahrhundert zunehmend auch Fachtexte der verschiedensten Wissensgebiete und Sprachbeschreibungen in Wörterbüchern, Grammatiken, Sprachlehrbüchern und sprachkritischen Traktaten. Vor allem seit dem 19. Jahrhundert kommen als Quellen schriftlicher Überlieferung Zeitschriften und Zeitungen hinzu, seit dem 20. Jahrhundert dann Quellen mündlicher Überlieferung als Tonaufnahmen. Die einzelnen romanischen Sprachen sind, abhängig von der kulturellen und territorialen Entwicklung der Sprachgebiete, in sehr unterschiedlichem Umfang dokumentiert.

Die romanischen Literaturen haben sich seit dem Mittelalter herausgebildet. Für die französische Literatur liegt ein erstes Dokument für das späte 9. Jahrhundert vor. Die italienische Literatur setzt im 13. Jahrhundert ein. Für Spanien lässt sich diese Entwicklung auf den Beginn des 11. Jahrhunderts datieren. Heutzutage kann eine Literatur in mehreren nationalen Varianten erscheinen, etwa belgische oder afrikanische Literatur in französischer Sprache.

Das Studium der Romanistik bietet ein weites Beschäftigungsfeld, welches Sie schon während des Studiums mit Praktika abstecken sollten. Für nähere Informationen zu einigen typischen Berufsfeldern folgen Sie bitte diesem Link.

  • allgemeine Hochschulreife (Das Studium ist nicht zulassungsbeschränkt),

  • Sprachkenntnisse auf Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens in Französisch oder Italienisch oder Spanisch,

  • (für Bildungsausländer:) einen der an der HHU akzeptierten Deutschnachweise

Und natürlich:

  • Interesse an Sprachen, fremden Kulturen und Literatur

Am besten auch:

  • die Bereitschaft für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Studiums an einer unserer Partneruniversitäten oder bei einem Berufsfeldpraktikum.

Bei Fragen zum Einstufungstest, zum Studienablauf, zu Prüfungen, zu Praktika und zum Auslandsaufenthalt wenden Sie sich bitte an das Team der Fachstudienberatung.


FAQ - Häufige Fragen

Ja, der Studiengang ist zulassungsfrei, d.h. es gibt keinen Numerus Clausus.

Formell ist es möglich, allerdings verschiebt sich der Einstieg in die vom Studienplan vorgeschriebenen Kurse dann um circa zwei Semester. Bitte wenden Sie sich an die Studienberater, bevor Sie sich dazu entscheiden, ohne Vorkenntnisse der jeweiligen Fremdsprache Ihr Studium aufzunehmen.

Informationen finden Sie auf der Seite Studienstart.

Der Einstufungstest prüft, ob sich Ihre Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 befinden. Weisen Sie kein Sprachniveau B1 in der romanischen Sprache auf, so haben Sie die Möglichkeit – in zwingend notwendiger Absprache mit dem Dozenten – einen zusätzlichen Sprachkurs zu besuchen, der Sie auf den Einstufungstest im darauffolgenden Jahr vorbereitet. Dieser Kurs ist jedoch nicht für Sprachanfänger geeignet! Beachten Sie bitte, dass sich durch das Nicht-Bestehen des Tests die Dauer Ihres Studiums verlängert, da Sie mit den regulären sprachpraktischen Kursen erst ein Jahr später, also nach dem Bestehen des Einstufungstests, beginnen können.

Zur Besprechung des Weiteren Vorgehens kontaktieren Sie bitte unsere Lektoren und Lektorinnen:

Ja. Die Teilnahme am Einstufungstest ist für ALLE Studienanfänger der Romanistik obligatorisch.

Ja. Wenden Sie sich bitte an die Fachschaft der Romanistik.

Eine Liste möglicher Ergänzungsfächer finden Sie hier.

Nein, das Latinum ist keine Voraussetzung.

Das ist richtig. Sie schreiben sich für Romanistik ein. Ihre Entscheidung, welche romanische Sprache Sie studieren, erfolgt durch Ihre Teilnahme am jeweiligen Einstufungstest, durch Ihre Kurswahl und die Teilnahme an der ersten Sprachprüfung.

Verantwortlichkeit: