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Forschung und Promotion


Aktuelles Projekt

Auf der Suche nach dem Eigenen. Die Entwicklung nationaler und kontinentaler Identitätsentwürfe in mexikanischen literarischen Zeitschriften des 19. Jahrhunderts.

En busca de lo propio. El desarrollo de los conceptos de identidad nacional y continental en revistas literarias mexicanas del siglo XIX.

Projektbeschreibung

Weitere Forschungsschwerpunkte

  • Deutschlandbilder in der französischen Literatur

  • Interkulturelle Hermeneutik

  • Darstellung gesellschaftlicher Minderheiten in Literatur und Film

  • Kriminalliteratur

  • Mexikanische Literatur vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

  • bande dessinée / novela gráfica

  • Migration in Literatur und Film

Promotionen

Christina Grieb

"Leben, Migration, Flucht. Biopolitische Dispositive im frankophonen Gegenwartsroman"

Das Promotionsprojekt untersucht fünf zeitgenössische Werke der frankophonen Migrationsliteratur – von Delphine Coulin, Laurent Gaudé, Tahar Ben Jelloun, Éric-Emmanuel Schmitt und Shumona Sinha – anhand einer auf Theorien der Biopolitik fußenden Methode. Durch die Kombination biopolitischer und literaturwissenschaftlicher Ansätze soll herausgearbeitet werden, wie die biopolitische Verwaltung von Migrationsphänomenen auf der inhaltlichen sowie formalen Darstellungsebene literarisch verhandelt wird. Dabei möchte die Untersuchung insbesondere aufzeigen, wie die Werke selbst mittels spezifischer Verfahren der Textästhetik sowie der narrativen Gestaltung die erzählten biopolitischen Mechanismen und Strukturen in ihrer Legitimität hinterfragen und zur Diskussion stellen.

Chiara Ballmann-Noukra

"Geschichtsschreibung und Xenologie. Darstellung der indígenas in der Literatur Guatemalas"

Die alternative und kritische Darstellung der Geschichte, ihre reescritura und relectura im Lichte der nueva novela histórica, ist gerade in der jüngeren Vergangenheit ein wichtiger Gegenstand der Literatur Guatemalas. Die Repräsentation der einst größten Bevölkerungsgruppe des Landes, der indígenas, in dieser neuen Form der Geschichtsschreibung und der Aufarbeitung der Vergangenheit soll im Rahmen des Dissertationsprojektes untersucht werden. Welche Relevanz hierbei das Un-Verständnis des Fremden innehat, wird Teil der Untersuchung sein. Die ausgewählten Werke der Autoren Arturo Arias, Mario Monteforte Toledo, Dante Liano, Calixta Gabriel Xiquín und Francisco Morales Santos berücksichtigen die Prosa und die Lyrik.

Ursula Beneke

"Empowerment von jungen Frauen im zeitgenössischen frankophonen Jugendroman"

In dem Dissertationsprojekt sollen sechs frankophone Jugendromane dahingehend untersucht werden, inwieweit sie feministische Elemente beinhalten. Durch die Verschiebung des Fokus der gender studies hin zu LGBTQ-Untersuchungen, wird es nötig sein, den Begriff „feministische Elemente" neu zu fassen, um dann die Romane bezüglich des Empowerments von jungen Frauen zu analysieren. Die zu analysierenden Werke stammen von Sonia Aristić, Elisabeth Combres, Charlotte Erlih, Isabelle Gagnon, Jean-Paul Nozière und Jo Witek.

Yasmin Temelli:  Schreiben statt Schweigen: Weibliche Stimmen im Porfiriat. Eine Analyse sechs mexikanischer Frauenzeitschriften (1883 - 1910) (2009); (ausgezeichnet mit dem DRUPA-Preis der Messe Düsseldorf und dem ADLAF-Preis).

Andrea Freyda:  Subversive Romantik in Gustavo Adolfo Bécquers Dichtung über die Dichtung (2010).

Kathrin Hahne: Bande Dessinée als Experiment: Dekonstruktion als Kompositionsprinzip bei Marc-Antoine Mathieu (2016).

Eva Mona Altmann:  Das Unsagbare verschweigen. Holocaust-Literatur aus Täterperspektive. Eine interdisziplinäre Textanalyse (2020).

 

Verantwortlichkeit: