Zum Inhalt springenZur Suche springen

Aktivitäten


Bisher rankte sich die Debatte um die Plurizentrik des Spanischen vornehmlich um die Etablierung weiterer Standards neben dem europäischen und um das Erfassen endonormativer Zentren. Doch welche kommunikativen Herausforderungen birgt eine plurizentrische Sprache für ihre Sprecher? Und welche Faktoren haben einen Einfluss auf eine gelungene plurizentrische Kommunikation?

Diese und noch mehr Fragen wollen wir mit internationalen Gästen, ExpertInnen und Studierenden diskutieren, bei unserer Online-Tagung am 22. und 23. Juni 2021.

Das Programm finden Sie hier. Die Vorträge können vorab auf Sciebo abgerufen werden. Alle wichtigen Links finden Sie auf dem Programm-Flyer.

Kausativität als semantische Eigenschaft transitiver Verben ist eine ebenso viel zitierte wie umstrittene Kategorie. Ein kausatives Verb denotiert ein Ereignis, in dem ein Partizipant durch sein Handeln die Zustandsveränderung eines zweiten Partizipanten verursacht. Diese Eigenschaft korreliert mit weiteren semantischen Parametern und wirkt sich auf das morphosyntaktisches Verhalten des Verbs aus.

Aber für welche Parameter lässt sich ein Zusammenhang tatsächlich empirisch nachweisen? Was verraten uns Valenzalternationen über Kausativität? Und welche Rolle spielt Kausativität für die Beschreibung und Analyse von Experiencer-Verben?

Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen des Workshops diskutiert und miteinander verknüpft werden.

Hier finden Sie das Programm. Eine vorheringe Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vilem Flussers Nomadische Medienphilosophie – Utopie oder Dystopie für Europa? / La philosophie médiatique nomade de Vilem Flusser - Utopie ou dystopie pour l'Europe? / Vilem Flusser's Nomadic Philosophy of Media - Utopia or Dystopia for Europe?
Online-Atelier am 20. und 27. Januar 2021 - gefördert von der Französischen Botschaft in Berlin

Bereits 1990 sah der Medienphilosoph Vilém Flusser auf der Grundlage des französischen Online-Dienstes Minitel das vernetzte Haus und die Möglichkeit allgegenwärtiger reziproker Kommunikation voraus. Nach Flusser beginnt damit ein neues „nomadisches Zeitalter“, in dem die „medial durchlöcherten“ Häuser unbewohnbar werden. An die Stelle von „Besitz“, tritt „Erfahrung und Gefahr“. 

Flussers Thesen sollen auf die gegenwärtigen digitalen Transformationen bezogen werden. Inwieweit ist der „mediale Nomadismus“ eine Utopie oder Dystopie? Lässt er sich mit einer „Kommunikationskultur“ in der europäischen Gemeinschaft vereinbaren? Kann die „nomadische“ Erfahrung der „Bodenlosigkeit“, wie Flusser sie nennt, durch digitale Vernetzung kompensiert werden?

Hier finden Sie das Programm für die erste Veranstaltung am 20. Januar 2021.

Gäste sind herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Am 3. und 4. Juni 2020 fand am Spanien-Zentrum der HHU ein digitaler Studientag zur spanischen Syntax statt.

Das Programm können Sie hier einsehen.

Verantwortlichkeit: