Binationaler Bachelor Düsseldorf - Toulouse


Deutsch-französische Studien: Romanistik / Germanistik
Etudes franco-allemandes: Lettres modernes / Allemand

Downloads Bachelor Toulouse Dateien 1 bis 6 von 6
pdf
Prüfungsanmeldung Bachelor Romanistik 11 13
Datum: 29.12.2014   Datei-Format: pdf   Datei-Grösse: 141 KB
pdf
Prüfungsrücktritt
Datum: 29.12.2014   Datei-Format: pdf   Datei-Grösse: 6.9 KB
pdf
Prüfungsrücktritt Krankheit
Datum: 29.12.2014   Datei-Format: pdf   Datei-Grösse: 40 KB
noImg
Studienverlaufsplan Toulouse - Linguistik
Datum: 22.06.2016   Datei-Format: docx   Datei-Grösse: 18.0 KB
noImg
Studienverlaufsplan Toulouse - Literaturwissenschaft
Datum: 22.06.2016   Datei-Format: docx   Datei-Grösse: 18.0 KB
doc
Versicherung AP
Datum: 5.01.2015   Datei-Format: doc   Datei-Grösse: 22 KB

Aufbau und Zulassungsvoraussetzungen

In dem binationalen Studienprogramm Deutsch-französische Studien: Romanistik / Germanistik / Etudes franco-allemandes: Lettres modernes / Allemand studiert man Romanistik als Kernfach und Germanistik als Ergänzungsfach. Es umfasst die französische und deutsche Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft sowie die französische Sprachpraxis. Studierende der Heinrich-Heine-Universität verbringen die ersten beiden Jahre an ihrer Heimatuniversität und beenden das Studium im dritten Jahr an der Université Jean Jaurès im südfranzösischen Toulouse. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erhalten die Absolventen einen Doppelabschluss: den Bachelor-Grad im Kernfachstudiengang Romanistik der Heinrich-Heine-Universität und den Bachelor-Grad (Licence) im Studiengang Lettres Modernes der Université Toulouse Jean Jaurès. Das Studium umfasst die vier unten genannten Teilbereiche und schließt mit einer Bachelor-Arbeit in Sprach- oder Literaturwissenschaft ab.
Die Zulassung erfolgt über ein Auswahlverfahren. Die Bewerbung muss den Nachweis der allgemeinen Hochschulreife, eine Bescheinigung über die Französischkenntnisse (mindestens Niveau B1) sowie ein Motivationsschreiben enthalten. Um das Studium in Toulouse aufnehmen zu können, ist vor Beginn des dritten Studienjahres das Sprachniveau C1 nachzuweisen. Der Studiengang startet zum Wintersemester. Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 31.08.2017 an Prof. Dr. Frank Leinen (Kontakt siehe Randspalte).

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die fristgemäße Bewerbung und Einschreibung im Ergänzungsfach Germanistik eigenständig vorgenommen werden müssen. Weitere Informationen finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des undefinedStudierenden Service Centers.

Studienbereiche

1. Französisch (Kernfach)

Bereich 1: Sprachpraxis
Erwerb grundlegender und vertiefter Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Beherrschung des Französischen; neben methodischer Übersetzung von Texten verschiedener Gattungen werden kontextspezifischer Sprachgebrauch und Techniken der Textproduktion vermittelt.

Bereich 2: Sprachwissenschaft
Einführung in die Sprachgeschichte des Französischen, in Theorie und Anwendungsfelder der französischen Sprachwissenschaft, Spezialisierung in Vorlesungen und Aufbauseminaren.  

Bereich 3: Literaturwissenschaft
Einführung in die französische Literatur- und Kulturgeschichte, in Textanalyse und Literaturtheorien, weiterführende Vertiefung in Vorlesungen und Aufbauseminaren.

Bereich 4: Optionsmodule
Hier kann zur berufsorientierenden Spezialisierung zwischen verschiedenen Themenbereichen gewählt werden.

An der Heinrich-Heine-Universität stehen zur Auswahl:

  • Mediale Kommunikation
  • Kultur- und Regionalwissenschaften
  • Anwendungsfelder der Sprachwissenschaft

Für Studierende der Heinrich-Heine-Universität ist im Rahmen des Optionsmoduls auch der Erwerb einer zweiten romanischen Fremdsprache (Italienisch oder Spanisch) möglich.

An der Université Toulouse Jean Jaurès stehen zur Auswahl:

  • Französische Literatur: Frankophonie
  • Französische Literatur des 16. - 18. Jahrhunderts
  • Französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Vergleichende Literatur
  • Französische Literatur und Linguistik des Mittelalters
2. Germanistik (Ergänzungsfach)

Im Ergänzungsfach Germanistik werden drei der vier aufgelisteten Teilbereiche studiert. Während Bereich 1: Grundlagen der Germanistischen Sprachwissenschaft und Bereich 2: Grundlagen der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft feste Bestandteile des Studiums sind, kann im dritten Teilbereich entweder Germanistische Mediävistik oder Grundlagen mündlicher und schriftlicher Kommunikation studiert werden.

Bereich 1: Grundlagen der Germanistischen Sprachwissenschaft
Grundlagenkenntnisse und -fertigkeiten im Umgang mit dem System des Deutschen und der Systematik der Sprachwissenschaft, Ausbildung der sprachlichen Kompetenzen, Erwerb von Urteilsfähigkeit in Bezug auf die sprachlichen Ausdrucksformen gesellschaftlichen Wissens.

Bereich 2: Grundlagen der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft
Grundlagenkenntnisse im Umgang mit dem Gattungssystem der deutschsprachigen Literatur und seinem historischen Wandel, Verfahren der Form-/Inhaltsanalyse von literarischen Texten, methodische Verfahren der Textanalyse und -interpretation.

wahlweise

Bereich 3: Germanistische Mediävistik
Grundlagenkenntnisse der deutschen Literaturgeschichte in ihren Anfängen, von Textgruppen und Gattungen mittelalterlicher Literatur sowie sprachhistorisches Basiswissen.

oder

Bereich 4: Grundlagen mündlicher und schriftlicher Kommunikation
Deutschlandweit in dieser Form einmaliges Modul über die Kultur- und Mediengeschichte der mündlichen und schriftlichen Kommunikation. Kenntnis der Grundbegriffe, Theorieansätze und Methoden mündlicher und schriftlicher Kommunikationsprozesse, Theorie und Geschichte der (Rede-)Rhetorik.

Studienziele

Der binationale Studiengang vermittelt als internationales Programm Wissen über die französische und deutsche Kultur, Sprache, Texte und Medien. Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen die Studierenden im Französischen über Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens. Zusätzlich zur fremdsprachlichen Kompetenz wird vertieftes Fachwissen in Literatur- und Sprachwissenschaft erworben: der Umgang mit verschiedenen Textsorten - von den traditionellen literarischen Genres bis hin zu den Bereichen Journalistik, Film, Werbung und Neue Medien - sowie die für erfolgreiche Kommunikation notwendige interkulturelle Medienkompetenz werden erlernt. Der Studiengang bereitet auf einen beruflichen Werdegang in einem interkulturellen Umfeld vor. Das erworbene Doppeldiplom ermöglicht außerdem den Zugang zu verschiedenen Masterstudiengängen in Deutschland und Frankreich, wie etwa zu dem Masterstudiengang Romanistik – Kulturkontakte und Kommunikation an der Heinrich-Heine-Universität.

Berufsfelder

Das binationale Studienprogramm bereitet auf eine Tätigkeit in folgenden Berufsfeldern vor:

  • mehrsprachiges Informations-, Wissens- und Kulturmanagement
  • Neue Medien (Medien- und Kommunikationstechnologien)
  • Verlags- und Pressewesen
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Tätigkeit bei europäischen und internationalen Organisationen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen
  • internationales Projektmanagement
  • internationale Öffentlichkeitsarbeit
  • Tätigkeit in den neuen "Sprachindustrien" (z.B. Spartenbetreuung bei Portalen, Entwicklung digitaler Lexika, Erstellung von Lernsoftware)
  • Fremdsprachenlehrerin/Fremdsprachenlehrer im schulischen Bereich, im Bildungsmanagement oder in der Erwachsenenbildung

Weitere Informationen und Rückfragen

Für weitere Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an undefinedChristina Grieb.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Frank Leinen

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Romanistik
Abteilung V
Universitätsstr. 1
Gebäude: 24.52
Etage/Raum: 00.22
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 211 81-14382

Christina Grieb

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Romanistik
Geschäftsführung
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Gebäude: 24.51
Etage/Raum: 00.32
Tel.: +49 211 81-10371
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenUniv.-Prof. Dr. Frank Leinen