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Binationaler Bachelor Düsseldorf - Toulouse

Transkulturelle Studien: Sprache, Literatur, Medien, Kunst
(Düsseldorf - Toulouse)

Etudes transculturelles: langues, littératures, médias, arts
(Toulouse - Düsseldorf)

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Prüfungsanmeldung Bachelor Romanistik 11 13
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Prüfungsrücktritt
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Prüfungsrücktritt Krankheit
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Studienverlaufsplan Toulouse - Linguistik
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Studienverlaufsplan Toulouse - Literaturwissenschaft
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Versicherung AP
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Aufbau und Zulassungsvoraussetzungen

Das binationale Studienprogramm Transkulturelle Studien: Sprache, Literatur, Medien, Kunst kombiniert während der in Düsseldorf zu absolvierenden Semester Studienanteile aus den Fächern Romanistik (Kernfach) und Germanistik (Ergänzungsfach). Es umfasst somit die französische und deutsche Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaft sowie die französische Sprachpraxis. Im Mittelpunkt steht hierbei der Themenkomplex der Transkulturalität, in dessen Verständnis Kulturen als grundsätzlich heterogen sowie kulturelle und gesellschaftliche Phänomene als Ergebnis dynamischer Hybridisierungs- und Vermischungsvorgänge betrachtet werden. In den Lehrveranstaltungen werden daher transkulturelle Prozesse und grenzüberschreitende Kulturkontakte schwerpunktmäßig in frankophonen und germanophonen Räumen thematisiert. Bei Interesse und hinreichender Eignung ist zudem der Einbezug eines weiteren romanischen Sprach- und Kulturraums (Spanien bzw. Lateinamerika oder Italien) möglich. In diesem Fall sind die romanistischen Studienanteile aus den Bereichen des Französischen, Spanischen und Italienischen frei wählbar. Mittels des genannten methodischen Ansatzes soll beispielsweise der Frage nachgegangen werden, wie Romane, Filme oder auch die Werbung Bilder vom Eigenen und vom Fremden (re-) produzieren und wie transkulturelle Prozesse kommentiert werden. Während des letzten Studienjahrs in Toulouse können die Studierenden ihren Neigungen und beruflichen Perspektiven folgend Phänomene der Transkulturalität vertiefend erschließen und hierbei auch die Bereiche „Kunst und Gesellschaft“ oder „Text und Bild“ einbeziehen.

Studierende der Heinrich-Heine-Universität verbringen die ersten beiden Jahre in Düsseldorf und schließen das Studium im dritten Jahr an der Université Jean Jaurès im südfranzösischen Toulouse mit einer französischsprachigen Bachelorarbeit ab. Diese Arbeit wird von französischen und deutschen Lehrenden gemeinsam betreut und begutachtet. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums erhalten die Absolventen einen Doppelabschluss: den Bachelor-Grad im Kernfachstudiengang Romanistik der Heinrich-Heine-Universität und den Bachelor-Grad (Licence) im Studiengang Lettres Modernes der Université Toulouse Jean Jaurès. Zusätzlich zu ihren Zeugnissen erhalten die Studierenden ein Zertifikat, mit dem der erfolgreiche Abschluss des binationalen Studienprogramms „Transkulturelle Studien / Etudes transculturelles“ attestiert wird. Das Studium umfasst die vier unten genannten Teilbereiche und schließt mit einer dem thematischen Profil des Programms folgenden Bachelor-Arbeit in Sprach- oder Literaturwissenschaft ab.

Die Zulassung erfolgt über ein Auswahlverfahren. Die Bewerbung muss den Nachweis der allgemeinen Hochschulreife, eine Bescheinigung über die Französischkenntnisse (mindestens Niveau B1) sowie ein Motivationsschreiben enthalten. Um das Studium in Toulouse aufnehmen zu können, ist vor Beginn des dritten Studienjahres das Sprachniveau C1 nachzuweisen. Der Studiengang startet zum Wintersemester. Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte postalisch und digital an Prof. Dr. Frank Leinen (Kontakt siehe Randspalte, Bewerbungsfrist ist der 31.08.2018).

Studienbereiche

1. Französisch (Kernfach)

Bereich 1: Sprachpraxis
Erwerb grundlegender und vertiefter Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Beherrschung des Französischen; neben methodischer Übersetzung von Texten verschiedener Gattungen werden kontextspezifischer Sprachgebrauch und Techniken der Textproduktion vermittelt.

Bereich 2: Sprachwissenschaft
Einführung in die Sprachgeschichte des Französischen, in Theorie und Anwendungsfelder der französischen Sprachwissenschaft, Spezialisierung in Vorlesungen und Aufbauseminaren.  

Bereich 3: Literaturwissenschaft
Einführung in die französische Literatur- und Kulturgeschichte, in Textanalyse und Literaturtheorien, weiterführende Vertiefung in Vorlesungen und Aufbauseminaren.

Bereich 4: Optionsmodule
An der Heinrich-Heine-Universität: Optionsmodul Transkulturelle Studien. Einführung in den Themenkomplex der Transkulturalität, Sensibilisierung für Phänomene des Kulturkontakts bzw. des kulturellen Austauschs, Heranführung an transkulturelle Perspektiven und Analysemethoden. In den Seminaren Vertiefung der Aspekte „Transkulturalität“ und „Kulturmanagement“ in traditionellen und modernen Medien.

An der Université Toulouse Jean Jaurès kann zur weiteren Spezialisierung aus den Bereichen Lettres modernes und Lettres et arts gewählt werden:

  • Französische Literatur: Frankophonie
  • Französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Vergleichende Literatur
  • Kunst und Gesellschaft
  • Text und Bild
2. Germanistik (Ergänzungsfach)

Bereich 1: Grundlagen der Germanistischen Sprachwissenschaft
Grundlagenkenntnisse und -fertigkeiten im Umgang mit dem System des Deutschen und der Systematik der Sprachwissenschaft, Ausbildung der sprachlichen Kompetenzen, Erwerb von Urteilsfähigkeit in Bezug auf die sprachlichen Ausdrucksformen gesellschaftlichen Wissens.

Bereich 2: Grundlagen der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft
Grundlagenkenntnisse im Umgang mit dem Gattungssystem der deutschsprachigen Literatur und seinem historischen Wandel, Verfahren der Form-/Inhaltsanalyse von literarischen Texten, methodische Verfahren der Textanalyse und -interpretation.

Bereich 3: Germanistische Mediävistik
Grundlagenkenntnisse der deutschen Literaturgeschichte in ihren Anfängen, von Textgruppen und Gattungen mittelalterlicher Literatur sowie sprachhistorisches Basiswissen.

Studienziele

Der binationale Studiengang vermittelt als internationales Programm vorrangig Wissen über die französische und deutsche Sprache, über frankophone und germanophone Kulturräume, Texte und Medien sowie über transkulturelle Prozesse und ihre Folgen für Kunst und Gesellschaft. Bei Interesse ist das ergänzende Studium eines weiteren Sprach- und Kulturraums der Romania möglich, um Studierenden die Gelegenheit zu geben, transkulturelle Phänomene auch abseits der Fokussierung auf Deutschland und Frankreich zu erschließen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen die Studierenden im Französischen über Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1 des europäischen Referenzrahmens. Zusätzlich zur fremdsprachlichen Kompetenz wird vertieftes Fachwissen in Literatur-, Medien-, Kultur- sowie Sprachwissenschaft erworben. Die Bandbreite der verschiedenen Textsorten reicht von den traditionellen literarischen Genres bis hin zu den Bereichen Journalistik, Film, Werbung und Neue Medien, wobei Studierende die für erfolgreiche Kommunikation notwendige interkulturelle Medienkompetenz erlernen. Zudem entwickeln sie die Fähigkeit, die vielfältigen kulturellen Verflechtungs- und Übersetzungsprozesse in einer globalisierten Welt analytisch zu durchdringen und hierdurch wichtige Schlüsselkompetenzen im Bereich des Kulturmanagements zu erwerben. Der Studiengang bereitet auf einen beruflichen Werdegang in einem interkulturellen Umfeld vor. Das erworbene Doppeldiplom ermöglicht außerdem den Zugang zu verschiedenen Masterstudiengängen in Deutschland und Frankreich, wie etwa zu dem Masterstudiengang Romanistik – Kulturkontakte und Kommunikation an der Heinrich-Heine-Universität.

Berufsfelder

Das binationale Studienprogramm bereitet auf eine Tätigkeit in folgenden Berufsfeldern vor:

  • mehrsprachiges Informations-, Wissens- und Kulturmanagement
  • Neue Medien (Medien- und Kommunikationstechnologien)
  • Verlags- und Pressewesen
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Tätigkeit bei europäischen und internationalen Organisationen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen
  • internationales Projektmanagement
  • internationale Öffentlichkeitsarbeit
  • Tätigkeit in den neuen "Sprachindustrien" (z.B. Spartenbetreuung bei Portalen, Entwicklung digitaler Lexika, Erstellung von Lernsoftware)
  • Fremdsprachenlehrerin/Fremdsprachenlehrer im schulischen Bereich, im Bildungsmanagement oder in der Erwachsenenbildung

Weitere Informationen und Rückfragen

Für weitere Informationen und Rückfragen wenden Sie sich bitte an undefinedChristina Grieb.

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Frank Leinen

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Romanistik
Abteilung V
Universitätsstr. 1
Gebäude: 24.52
Etage/Raum: 00.22
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 211 81-14382

Christina Grieb

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Romanistik
Geschäftsführung
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Gebäude: 24.52
Etage/Raum: 00.33
Tel.: +49 211 81-10371
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenUniv.-Prof. Dr. Frank Leinen