ERASMUS-Erfahrungsberichte

Jedes Jahr gehen einige unserer Studierenden mit dem ERASMUS-Programm an Universitäten im Ausland. Die Aufenthaltsdauer beläuft sich im Normalfall auf 1-2 Semester. Auf dieser Seite finden Sie die Erfahnungsberichte unserer Outgoings, in denen Sie von Ihrem "Abenteuer Ausland" berichten.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Besançon

Jennifer Coenen, 5. Sem.

Mit ESN (Studentenorganisation) wird es in Besançon nie langweilig, das Freizeitprogramm ist vielfältig: von Reisen (an die Côte d'Azur, nach Straßburg, in die Berge zum Ski fahren etc.), über Partys (Halloween, Weihnachten, Karneval), bis hin zu Stadtrallyes und Kinobesuchen. Alles gute Möglichkeiten um internationale Freundschaften zu knüpfen. Das Angebot im Sprachenzentrum der Universität ist vergleichbar mit dem der Universität in Düsseldorf. Für jeden etwas dabei und das gratis.

Du wirst dich an diese viel zu schnell vergangene Zeit noch oft mit Fernweh erinnern. Nicht nur deine Sprachkenntnisse haben sich verbessert, du hast nun Übernachtungsmöglichkeiten auf der ganzen Welt: deine internationalen Freunde freuen sich auf Besuch. Noch ein Mal mit Erasmus zurück nach Besançon? Gebt mir fünf Minuten zum packen.

Cádiz

Ireen Petersen, 5. Sem.

Cádiz – das kleine Kalifornien Spaniens. Was gibt es schöneres für einen Studenten, als Lernen mit Urlaubsgefühlen zu verbinden? Genau – gar nichts! Man muss für ein exámen lernen, und hat überhaupt keine Lust im dunklen Zimmerchen zu sitzen und zu pauken? Kein Problem, in Cádiz läuft das alles anders... Die UCA (Universidad de Cádiz) hat mir insofern sehr gut gefallen, als meine Fakultät in der Altstadt lag und man Zugang zu einer recht großen Bibliothek hatte. Es gibt keine riesigen Vorlesungssäle und man kann sich sehr schnell dort zurechtfinden. Großer Pluspunkt ist wie schon erwähnt das Meer. Die meisten Studenten laufen nicht nur mit Büchern, sondern auch mit Handtüchern rum, denn sobald man auch nur 15 Minuten frei hat, lohnt es sich schon, an den nahegelegenen Playa de La Caleta zu gehen. Auch nach der Uni ist dies dort gang und gäbe einfach an den Strand zu gehen und seine Hausaufgaben zu machen oder einfach in der Sonne zu liegen. Letzteres natürlich nur ein Stündchen, danach wird fleißig weiter gelernt...

Für mich war das Auslandssemester definitiv das Schönste. Nicht nur sprachlich, sondern auch persönlich hat es mich weitergebracht. Abgesehen davon, dass man unendlich viele neue Kontakte knüpft, lernt man sich alleine zurechtzufinden, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und sein Leben etwas neu zu ordnen. Dies kann ich nur jedem empfehlen, es lohnt sich!

Trieste

Maximilian Bilz, 5. Sem.

Triest ist definitiv eine Studentenstadt - zu diesem Entschluss bin ich nach 10 Monaten hier als ERASMUS-Student gekommen. Die Stadt und Umgebung sowie die Nähe zu Slowenien und Kroatien bieten allerhand Möglichkeiten, um auch neben dem Studieren andere Gebiete kennenzulernen!

Das Studentenleben ist in der Stadt fast überall gegenwärtig, da die Fakultäten in der ganzen Stadt verteilt sind! Andererseits entdeckt man überall in der Stadt die Spuren der ausgeprägten Vergangenheit und der österreichischen Herrschaft; Triest ist mit seinen Fußgängerzonen, Bars und vielen kulturellen Angeboten wie Kinos und Theatern perfekt für junge Leute!

Vor einem Auslandssemester war auch ich angespannt, schließlich weiß man nicht so recht, was einen erwartet. Aber ich kann nur dazu ermuntern, diesen Schritt zu wagen! Man begibt sich nochmal auf eine neue Etappe in seiner eigenen Entwicklung, auch was den Umgang mit Studium, Menschen und zunächst Fremdem angeht! Was mich unglaublich fasziniert hat: Man lernt in einer relativ kurzen Zeit unzählige Menschen aus allen Himmelsrichtungen kennen!

Nantes

Amélie Schreck, 5. Sem.

Obwohl Nantes nur meine zweite Wahl für das Auslandsemester gewesen ist, hat mich diese Stadt schon am ersten Tag in ihren Bann gezogen. Für Studenten, die wie ich gerne unterwegs und unter Leuten sind, ist Nantes wie gemacht: die ganze Woche über gibt es Möglichkeiten, Nantes sowie ihre Bewohner näher kennenzulernen, so dass nie Langeweile aufgekommen ist – eine richtige Studentenstadt! Doch auch die Umgebung sollte man sich nicht entgehen lassen: der von der Université de Nantes organisierte Tagesausflug nach Mont Saint-Michel und St. Malo hat mir sehr gefallen.

Man sollte sich ein Auslandssemester auf keinen Fall entgehen lassen, da man in dieser Zeit fast täglich neue Vokabeln und Redewendungen hinzu lernt, so dass man schnell die Barriere verliert, mit Mitmenschen auf Französisch zu sprechen. Und auch wenn Frankreich und Deutschland Nachbarn sind, werden einem erst vor Ort so einige kulturelle Unterschiede bewusst.

Sevilla

Julia Fischer, 9. Sem.

„No te preocupes, no pasa nada” – eine der häufigsten Antworten, die man in Spanien zu hören bekommt. Und es stimmt: Man braucht sich keine Sorgen zu machen, denn dank der entgegenkommenden und hilfsbereiten Art der Spanier hat immer alles irgendwie geklappt.

Was mir in Sevilla besonders gut gefallen hat, war die vom ARIC organisierte Semana de Bienvenida. Hier konnte man sich für ein internationales Picknick, eine Bustour durch die Stadt, eine Führung durch die Kathedrale und durch die Reales Alcázeres und eine Flamencovorführung anmelden. Und auch in der Zeit danach gab es immer wieder vom ARIC organisierte Reisen für uns Erasmusstudenten!

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Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenUniv.-Prof. Dr. Frank Leinen