Romanistik V Bildergalerie, Filmreportagen und andere Medienprojekte

Auf dieser Seite finden Sie eine Aufstellung von Exkursionen, die Romanistik V organisiert hat. Folgen Sie den Links oder klicken Sie auf das Vorschaubild, um zu den Galerien der jeweiligen Exkursionen zu gelangen. Weiter unten können Sie auf Filmreportagen und andere Medienprojekte zugreifen, die unsere Studierenden in Zusammenarbeit mit dem Medienlabor unserer Universität realisiert haben.

Chinon

Auf den Spuren von Rabelais begab sich eine Gruppe Studierender aus den Masterstudiengängen Romanistik und Literaturübersetzen zur Exkursion in die Region von Chinon. Neben dem Geburtshaus des berühmten Schriftstellers, La Devinière, und der Stadt Chinon besuchten wir auch die beeindruckenden Loire-Schlösser (Château d'Amboise, Château du Clos Lucé, Château de Chenonceau). Aber nicht nur was die Historie und das literarische Erbe der Gegend betrifft, konnte das Wissen vertieft werden. Es bot sich auch die Gelegenheit, die kulinarischen Spezialitäten des Loire-Tals kennenzulernen und ‒ ganz im Rabelaischen Sinne ‒ gemeinsam zu genießen. Eindrücke von der Exkursion gibt die studentische Projektarbeit von Leonie Blume, die unter dem Punkt "Filmreportagen und andere Medienprojekte" abgerufen werden kann.

Verdun - 100 Jahre nach dem Schlacht von Verdun

Im Rahmen des interdisziplinären Seminars "Erzählte Geschichte. Der Erste Weltkrieg und die Schlacht von Verdun in deutschen 'Graphic Novels' und französischen 'Bandes dessinées'" besuchten Studierende der Romanistik und der Geschichte Verdun.

Anlass für die Exkursion war das offizielle Gedenken an den hundertsten Jahrestags des Beginns der Schlacht von Verdun, zu dem der Präsident der französischen Republik, François Hollande, und die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, nach Verdun angereist waren. Mit den Leitern des Seminars, Prof. Dr. Guido Thiemeyer, Dr. Susanne Brandt (Institut für Geschichte) und Prof. Dr. Frank Leinen (Institut für Romanistik) nahmen die Studierenden auf Einladung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Soldatenfriedhof von Romagne-sous-Montfaucon an der Beisetzung von Hans Winckelmann teil. Seine sterblichen Überreste wurden 2014 von Waldarbeitern gefunden wurden. Noch heute ruhen abseits der Friedhöfe tausende von Unbekannten in der Erde von Verdun. Der Besuch deutscher, französischer und amerikanischer Soldatenfriedhöfe, Denkmäler und anderer Erinnerungsorte diente der Beschäftigung mit den verschiedenen nationenspezifischen Ausprägungen der Erinnerungskultur. Doch auch jene Orte, die bis heute die Wunden des Krieges tragen, wurden besucht: die Höhe "Le Mort-Homme", die Zitadelle von Verdun, der vom Minenkrieg gezeichnete Berg von Vauquois, der "Bois des Caures", das völlig zerstörte Dorf Bezonvaux, der "Ossuaire", das "Mémorial" und das "Fort de Douaumont". Die Schlacht von Verdun dauerte 300 Tage, und sie kostete über 300.000 Menschen das Leben. Der Besuch der Gedenkorte, an denen so viele Menschen ihr Leben lassen mussten, hinterließ bei den Exkursionsteilnehmern einen tiefen Eindruck. Die Botschaft der Ausstellung des "Centre Mondial de la Paix" wurde dementsprechend als Appell verstanden dazu beizutragen, dass Europa künftig in Frieden leben möge.

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Paris und Péronne

Eine Exkursion nach Paris und Péronne 

2014 stand im Zeichen der Erinnerung an Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Das Grauen dieses Krieges wurde in zahlreichen Bandes dessinées  verarbeitet, die als Teil der französischen Memorialkultur verstanden werden können. Dieser Sachverhalt gab Anlass zu zwei Exkursionen, von denen die erste nach Verdun führte und die zweite zum Historial de Péronne sowie nach Paris. Während die Fahrt zu den Schlachtfeldern von Verdun der Einführung in das historische Geschehen und dem Versuch einer Annäherung an das Grauen des Krieges diente, stand während der zweiten Exkursion die kritische Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Erinnerung im musealen und öffentlichen Raum im Mittelpunkt.
Die Paris-Exkursion fand gemeinsam mit den
Seminarteilnehmern von Prof. Dr. Schafroth teil.

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Verdun - Eine Tagesexkursion

Vor 100 Jahren hat der Erste Weltkrieg begonnen, und bei dem Versuch der Deutschen, die Festung zu erobern, einen traurigen Höhepunkt mit hunderttausenden Toten und der fast vollständigen Zerstörung Verduns gefunden.

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Bruxelles - la capitale de la Bande Dessinée

Im Rahmen des Seminars ""Aller au-delà de la bande dessinée classique": nouvelles options du genre" fand eine Exkursion in die "Hauptstadt der BD" statt, die unter anderem in das "Musée de la Bande dessinée" führte, wo es die  Klassiker der belgischen BD zu entdecken gab. Bei einem Stadtbummel konnte man entdecken, wie sehr das Medium BD die belgische Kultur prägt. Umgekehrt entdeckten die Studierenden einige Handlungsorte wieder, die sie vor aus den BDs von Schuiten und Peeters kannten.

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Paris et Versailles à l'époque de Molière

Exkursion nach Paris.

Die Beschäftigung mit den Komödien Molières ließ den Wunsch entstehen, eine Exkursion nach Paris und Versailles durchzuführen. Dies städtebaulich immer noch prägenden Spuren des 17. Jahrhunderts boten den Rahmen, um das  Zusammenspiel von "la cour et la ville", das soziale sowie ästhetische Gefüge des "siècle classique", besser verstehbar zu machen.
Höhepunkt der Reise war der Besuch einer Aufführung von "Les précieuses ridicules".

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Arthur Rimbaud à Charleville et dans les Ardennes

Die Auseinandersetzung mit der Lyrik Arthur Rimbauds bot den Anlass zu einem Besuch in seiner Geburtsstadt Charleville-Mézières, wo sich auch das Grab des Dichters befindet. In der beschaulichen Ardennenstadt, die Rimbaud stets von Herzen hasste, erinnert ein Museum an den Dichter, und sein Geburtshaus gestaltet die Erinnerung an ihn in angemessen unorthodoxer Weise. Die  geographische Nähe zur Champagne wurde genutzt, um Reims, der Kathedrale, aber auch einer Champagner-Kellerei einen Besuch abzustatten. 

Rimbaud wäre sicherlich einverstanden gewesen...

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Voyage en Rabelaisie

Chinon und Touraine. Exkursion an die Loire

Die Loire und ihre zahlreichen Schlösser zählt zu den schönsten Kulturlandschaften Europas. Eine Exkursion in diese Region, in der Rabelais, der Autor des "Gargantua" und "Pantagruel", geboren wurde, und in der er viele Episoden seiner Romane ansiedelte, erlaubte es, über die Literatur hinausgehend dem Geist der Renaissance vor Ort nachzuspüren.
Natürlich zählte hierzu auch ganz im Sinne der beiden Riesen Rabelais' die "convivialité" beim gemeinsamen Kochen, Essen und Feiern!

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Jean de La Fontaine...

...à Château-Thierry, Vaux-le-Vicomte et Versailles.

Die Reise führte zunächst in den Geburtsort La Fontaines nach Château-Tierry, doch auch auf den Spuren Racines nach La Ferté-Milon.
Den ersten Höhepunkt der Exkursion bildete der Besuch des Schlosses Veaux-le-Viconte, das La Fontaines Mäzen Fouquet als Surintendant des Finances Ludwigs XIV. hatte erbauen lassen. Der Schlossbau gab den entscheidenden Anstoß dafür, dass Fouquet beim König, der noch vergleichsweise bescheiden im Louvre residierte, in Ungnade fiel. Wie sehr das Schloss von Versailles als Ausdruck des absolutistischen Machtanspruchs des Sonnenkönigs dem Modell von Veaux-le-Viconte folgte, es aber zugleich um ein vielfaches überbot, wurde im weiteren Verlauf der Exkursion deutlich.
Den Schlusspunkt der Reise setzte der Besuch der Kathedrale von Chartres.

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Les mots de la peinture

Literatur und Malerei. Eine Exkursion nach Paris

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Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Frank Leinen