HHU StartRomanistikAbteilungenRomanistik IV: Romanische Sprachwissenschaft

Abteilung IV: Romanische Sprachwissenschaft (Italienisch, Französisch)

Der Lehrstuhl Romanistik IV steht für Romanische Sprachwissenschaft in ihrer gesamten thematischen Breite und behandelt in Lehre und Forschung Themen zur synchronen wie diachronen Sprachwissenschaft, wobei die aktuelle (synchrone) Perspektive im Bachelorstudium überwiegt, im Masterstudium jedoch grundsätzlich auch Themen zur historischen Sprachbetrachtung angeboten werden. Die behandelten romanischen Sprachen sind in erster Linie Französisch und Italienisch, bei manchen Themen jedoch auch Spanisch sowie eine gesamtromanische Perspektive (z.B. in der Einführungsvorlesung oder in Seminaren wie Die romanischen Sprachen im Vergleich).

Aktuelles

Digitale Lehre und Forschungsprojekte

Phraseologie-Tutorials

Studierende der Sprachwissenschaften haben fortan die Möglichkeit, die Vorteile der digitalen Lehre auch für ihr Studium zu nutzen. Unter Leitung von Prof. Schafroth wurden in Zusammenarbeit mit dem Medienlabor der Philosophischen Fakultät und mit Unterstützung des eLearning-Förderfonds der HHU zwölf Tutorials produziert und Ende Januar 2018 veröffentlicht. Freuen Sie sich auf innovative Lehrvideos zu den wichtigsten Grundbegriffen, Theorien und den verschiedenen Klassifikationen der Phraseologie (z.B. Redewendungen, Sprichwörtern, Gesprächs- und Routineformeln) in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, die thematisch oftmals eine Brücke zur Lebenswelt der Studierenden schlagen. Hier geht’s zu den Videos.

Gebrauchsbasierte Phraseologie des Italienischen

Seit August 2018 wird an der Universität Düsseldorf das auf drei Jahre angelegte DFG-Forschungsprojekt Gebrauchsbasierte Phraseologie des Italienischen (https://gephri.phil.hhu.de/) durchgeführt. Hauptziel von GEPHRI ist es, die auf der Basis von Frequenzanalysen ermittelten 600 häufigsten verbalen Idiome des Italienischen mit Methoden der Korpuslinguistik in einer Datenbank ganzheitlich zu beschreiben und dazu beizutragen, eine in dieser Weise nirgends dokumentierte verstehensrelevante Darstellung des „Funktionierens“ eines Phrasems (auch in pragmatischer und diskursiver Hinsicht) umzusetzen.

Die Beschreibung der formalen und inhaltlichen Besonderheiten von Phrasemen erfolgt auf der Basis italienischer Sprachkorpora wie PAISÀLa Repubblica, CORIS und itTenTen16 sowie nach den gängigen zweisprachigen und einsprachigen Wörterbüchern (auch phraseologischen Spezialwörterbüchern) des Italienischen. Zu den Deskriptoren gehören ferner begleitende Gesten und prosodische Merkmale, die, wann immer dies möglich ist, durch Videomaterial illustriert werden.

Der theoretische Impetus zu diesem Projekt erfolgte durch die Fillmoresche Verstehens- und Framesemantik und durch gebrauchsbasierte Ansätze der Konstruktionsgrammatik.

Da GEPHRI wissenschaftliche und didaktische Ziele verfolgt, wird dem L2-/LS-Aspekt (Italienisch als Zweit- oder Fremdsprache) ausgiebig Rechnung getragen: z.B. durch die Formulierung leicht verständlicher „Gebrauchshinweise“ zu einem Phrasem, die Differenzierung des modellierten sprachlichen Phrasemwissens in eine Basis- und eine Detailebene und durch eine kontrastive Perspektive für Deutschsprachige (eigene, korpusbasierte Bedeutungsparaphrasen). undefinedHier geht's zur Projektwebseite.

Einwerbung von Drittmitteln

Prof. Schafroth hat für sein Lehrstuhlforschungsprojekt Gebrauchsbasierte Phraseologie des Italienischen (GEPHRI) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft Drittmittel in Höhe von 456.886€ eingeworben.

Prof. Schafroth hat für die Organisation eines DAAD-Joint-Mobility-Programms mit der Unversität Mailand (Università degli Studi di Milano) zur Vorbereitung eines europäischen Projektantrags zum Thema Mehrsprachige digitale Phraseologie Drittmittel in Höhe von 13.230 € eingeworben.

Prof. Schafroth hat für die Organisation der vom 8. bis 10. Dezember 2016 stattfindenden internationalen Tagung Kollokationen und Phrasem-Konstruktionen im Fremdsprachenunterricht im Rahmen des DAAD-Programms Hochschuldialog Südeuropa Drittmittel in Höhe von 14.613 € eingeworben.

Abteilungsleiter

Univ.-Prof. Dr. Elmar Schafroth

Heinrich-Heine-Universität Institut für Romanistik Abteilung IV Universitätsstr. 1
Gebäude: 24.51
Etage/Raum: 00.27
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 211 81-12970
Fax: +49 211 81-15048

Kontakt

Cornelia Delbos

Heinrich-Heine-Universität Institut für Romanistik Abteilung IV Universitätsstr. 1
Gebäude: 24.51
Etage/Raum: 00.25
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 211 81-12988
Fax: +49 211 81-15048
Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Rolf Kailuweit