Aktuelle Lehre (Wintersemester 2017/2018)

Hier finden Sie alle aktuellen Lehrveranstaltungen des laufenden Semesters für den Lehrstuhl Romanistik II. Um sich für eine Veranstaltung anzumelden, klicken Sie einfach auf den Link. Die Anmeldung erfolgt über das elektronische Lehrveranstaltungsverzeichnis (HISLSF).

undefinedUniv.-Prof. Dr. Rolf Kailuweit

undefinedAline Sara Haist M.A.

undefinedDr. Brigitte Schwarze

undefinedVanessa Tölke M.A.

undefinedTrung Thien Tran

Lehrveranstaltungen Univ.-Prof. Dr. Rolf Kailuweit

Einführung in die romanistische Sprachwissenschaft

Univ.-Prof. Dr. Elmar Schafroth, Rolf Kailuweit

In dieser Einführungsvorlesung soll ein erster Überblick über die wichtigsten Teilgebiete der romanischen Sprachwissenschaft sowie die Gliederung und Entstehung der romanischen Sprachen gegeben werden. Besonderer Wert wird hierbei auf die Vermittlung von fachspezifischen Methoden gelegt, die bei der Analyse romanischer Sprachen angewandt werden. Die Vorlesung bietet – ergänzt durch die einzelsprachlichen Einführungskurse – einen ersten Einstieg in die Linguistik, der zur selbständigen Vertiefung der Lerninhalte anregen und befähigen soll.

Ergänzend zur Vorlesung stehen multimedial aufbereitete Begleitmaterialen zur Verfügung, die eine Nachbereitung der Vorlesung ermöglichen und weitere Anregungen zum Selbststudium geben können.

 

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Einführungsvorlesung nicht als Vorlesung für das Aufbaumodul Sprachwissenschaft belegt werden kann.

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 06.12.2017 - 31.01.2018) - 2332.U1.44
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 18.10.2017 - 29.11.2017) - 2332.U1.44

El lenguaje del duelo y su mediatización

Rolf Kailuweit

Das Masterseminar beschäftigt sich mit den Reaktionen der Zivilgesellschaft auf islamistischen Terror. Im Mittelpunkt wird das Bombenattentat vom 11. März 2004 in Madrid stehen. Die Materialien so genannter grassroots memorials, die nach dem Anschlag spontan entstanden, sind archiviert und bereits in Ansätzen analysiert worden. Sie ermöglichen eine sprachsystematische Untersuchung des Ausdrucks von Trauer, aber auch die Erörterung pragmalinguistischer und sprachsoziologischer Fragestellungen. Aus medienlinguistischer Sicht ist die Interaktion von Sprache und Bild, aber auch der Einsatz von Musik und digitalen Medien von Interesse. Der aktuelle Anschlag von Barcelona am 17. August soll ebenfalls im Seminar berücksichtigt werden. Ebenso werden wir einen vergleichenden Blick auf die Attentate in Frankreich und in anderen Ländern werfen.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2017 - 30.01.2018)

El lenguaje multimodal del Tango

Rolf Kailuweit

Das Masterseminar eröffnet eine theoretische wie praktische Zugangsweise zum Kulturphänomen Tango. Zum einen werden wir uns mit der Entstehung des Tangos im Rio de la Plata-Raum beschäftigen und seine Bedeutung bei der Konstruktion von „Argentinität” hinterfragen. Dabei sind u.a. die Hybridität des Tangos, die Rolle der (italienischen) Migranten und die  Bedeutung von Paris bei seiner Mediatisierung und Verbreitung wichtig. Zum anderen werden wir nach der Globalisierung des Tangos als Popkultur fragen: Was macht den Tango auch heutzutage für ein internationales Publikum attraktiv? Wenn Tango global vor allem als Tanz wahrgenommen wird, so ist er doch ebenso Musik, Text, Bild und Habitus. Das Ineinandergreifen dieser Dimensionen (Multimodalität) soll thematisiert werden. Das Masterseminar wird zum Teil in Form eines zweitägigen Workshops am 12. und 13. Januar 2018 stattfinden. Bei diesem Workshop, den ich zusammen mit dem Tanzsoziologen, Tänzer und Tanzlehrer Christophe Apprill (Marseille) durchführe, werden die Studierenden auch die Möglichkeit haben, praktische Erfahrungen mit dem Tango zu machen.

  • Mittwoch, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 11.10.2017 - 31.01.2018)

Langue(s) et Culture des Médias Numériques

Rolf Kailuweit

Das Masterseminar widmet sich der Sprache digitaler Medien und dem Gebrauch, den vor allem junge Nutzer von diesen Medien machen. Um eine vergleichende deutsch-französische Perspektive einnehmen zu können, wird es darum gehen, den eigenen Umgang mit digitalen Medien zu beobachten und zu hinterfragen. Neben Aspekten der Mediensprache im engeren Sinne, wird es um die Integration sprachlicher Elemente in andere semiotische Codes der Medienkultur gehen. Mediensprache soll dabei nicht losgelöst von der gesellschaftspolitischen Dimension des Mediengebrauchs stehen.

Das Seminar wird zum Teil als Blockseminar durchgeführt. Am 13. und 14. Dezember 2017 wird eine Jounée d’Étude u.a. mit Kollegen aus Mulhouse stattfinden.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2017 - 01.02.2018) - 2332.01.66

Syntax und Semantik der spanischen Schriftsprache

Rolf Kailuweit

Das Masterseminar behandelt das Verhältnis zwischen der semantischen und syntaktischen Valenz spanischer Verben. Es soll danach gefragt werden, ob semantische Rollen wie Agens, Patiens, Experiencer, Benefizient, etc. systematisch mit den syntaktischen Funktionen Subjekt, direktes Objekt, indirektes Objekt etc. realisiert werden. Grundlage dafür wird die spanische Schriftsprache sein, wie sie z. B. in Großkorpora (dem CREA der Real Academia Española oder dem Corpus del Español) dokumentiert ist. Das Seminar wird die Möglichkeit bieten, syntaxtheoretische Grundkenntnisse zu vertiefen. Dazu werden wir uns die Ansätze der von Robert Van Valin begründeten Role and Reference Grammar, aber auch anderer funktionalistischer (z.B. der Konstruktionsgrammatik von William Croft) oder semantisch ausgerichteter generativer Ansätze (z.B. von Ray Jackendoff oder Beth Levin und Malka Rappaport Hovav) in Grundzügen erarbeiten und auf das spanische Sprachmaterial anwenden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.10.2017 - 31.01.2018)

Lehrveranstaltungen Aline Sara Haist M.A.

Sprachpolitische Maßnahmen zum Erhalt der Minderheitensprachen in Europa (insbesondere in Frankreich und Spanien)

Aline Sara Haist

Sprache ist mehr als nur ein Mittel zur Verständigung. Sprache ist auch ein Zeugnis von Geschichte und Identität, die jedem Individuum ermöglicht, Gedanken zu strukturieren und seine persönliche Sicht auf die Welt zu kommunizieren. Aus diesem Grund nehmen Sprecher von Minderheitensprachen die Bedrohung ihrer Sprache als Bedrohung ihrer Kultur und Identität war.

Dieses Seminar soll einen Einblick in die vorhandene sprachliche Vielfalt Europas (insbesondere in Frankreich und Spanien) geben. Es soll Aufschluss darüber erteilen, an welcher Stelle die Minderheitensprache im jeweiligen Varietätensystem des Landes einzuordnen ist.

Auch die Verknüpfung zu sozialen, gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen Fragen soll hergestellt werden:

Aus welchem Grund hält man an der Sprache fest? Welches Verhältnis haben die Sprecher zu ihrer Sprache? In welchen Sprachgebrauchsdomänen wird sie verwendet? Wie stark ist ihre Präsenz in den modernen Medien? Welche weiteren Maßnahmen werden getroffen, um die Sprache zu schützen bzw. sie lebendig zu halten?

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.10.2017 - 29.01.2018)

Lehrveranstaltungen Dr. Brigitte Schwarze

Einführung in das Studium der spanischen Sprachwissenschaft

Dr. Brigitte Alwine Maria Schwarze

Die Veranstaltung versteht sich als Vorbereitung auf das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des sprachwissenschaftlichen Teils des Romanistikstudiums und wendet sich somit in erster Linie an Studierende der Studieneingangsphase. Sie ergänzt durch einzelsprachliche Vertiefung die Einführungsvorlesung in die romanistische Sprachwissenschaft.

In einem ersten, einführenden Teil werden wir auf die Verbreitung des Spanischen sowie auf seine Stellung unter den romanischen Sprachen eingehen. Im Anschluss werden Theorien, Modelle und Methoden der Sprachwissenschaft vorgestellt, auf deren Grundlage die verschiedenen Ebenen der spanischen Sprache beschrieben werden sollen (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Wortbildung, Lexikologie, Semantik, Syntax etc.). Im dritten Teil steht die Beschäftigung mit der Geschichte der spanischen Sprache im Mittelpunkt.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.10.2017 - 29.01.2018)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 21.02.2018 - 21.02.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)

Strukturelle Charakteristika des Spanischen

Dr. Brigitte Alwine Maria Schwarze

Das Spanische gehört – wie Sie wissen – aufgrund seines Ursprungs ebenso wie etwa das Französische und das Italienische zu den romanischen Sprachen, diese wiederum bilden eine Untergruppe oder ‘Familie’ innerhalb der indoeuropäischen Sprachen. Doch welche strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die romanischen Sprachen auf – in lautlicher, morphologischer und syntaktischer Hinsicht? Und wie sind die strukturellen Charakteristika des Spanischen innerhalb der Gruppe der romanischen Sprachen und im Rahmen eines größer angelegten Vergleichs von Sprachstrukturen weltweit (typologischer Vergleich) zu beurteilen? Eben diesen Fragen soll anhand der Untersuchung spezifischer Merkmale nachgegangen werden.

Zu Beginn des Seminars werden – anknüpfend an das im Rahmen des Basis- und des Vertiefungsmoduls erworbene Wissen – zunächst bestimmte im Kontext des Seminars zentrale Grundbegriffe aufgefrischt (etwa genealogisch, typologisch, Sprache, Dialekt, Abstand, Ausbau) und die unterschiedlichen romanischen Sprachen im Hinblick auf externe Merkmale (Verbreitung, Sprecherzahl, Status u.a.) vorgestellt. Im Anschluss beschäftigen wir uns mit den Grundlagen des typologischen Sprachvergleichs und gehen dann auf unterschiedliche lautliche Charakteristika (Vokal- und Akzentsystem) sowie morphologische und syntaktische Merkmale des Spanischen ein (etwa Markierung grammatischer Kategorien wie Genus und Numerus, Artikel, Pronomina, Wort- bzw. Satzgliedstellung, differentielle Objektmarkierung). Hierbei sollen die Verhältnisse im Spanischen immer wieder mit denen anderer romanischer Sprachen kontrastiert werden. Die typologische Betrachtung einzelner Strukturen erfolgt auch unter Rückgriff auf den World Atlas of Language Structures (WALS).

Solide Kenntnisse des Spanischen sind unabdingbar, Kenntnisse weiterer romanischer und nicht-romanischer Sprachen sind willkommen.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.10.2017 - 01.02.2018)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.10.2017 - 19.10.2017) - 2522.U1.55 (Z 42)

Texttransfer 1 (Spanisch)

Dr. Brigitte Alwine Maria Schwarze

Im Seminar werden literarische Texte sowie Pressetexte aus dem Spa­nischen ins Deutsche übertragen; hierbei soll auch auf be­stimmte für die Übersetzung relevante Unterschiede zwischen der spanischen und der deutschen Sprache eingegangen und diskutiert werden, welche Übersetzungslösungen angesichts der je spezi­fi­schen Struktur(en) von Ausgangs- und Zielsprache adäquat erschei­nen. Bei Bedarf und Interesse können grammatische Frage­stellun­gen auch gesondert auf­ge­griffen und aus kontrastiver Perspektive beleuchtet werden.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.10.2017 - 30.01.2018)

Lehrveranstaltungen Vanessa Tölke M.A.

Spanisch als plurizentrische Sprache

Vanessa Tölke

Das Seminar befasst sich mit dem Spanischen als plurizentrische Sprache. Wir werden uns in die theoretischen Grundlagen des Ansatzes plurizentrischer Sprachen einarbeiten und unterschiedliche Zentren in Spanien und Amerika näher betrachten. Ein deutlicher Schwerpunkt wird dabei auf Argentinien liegen, weitere Beispiele werden je nach Interessenlage der Teilnehmenden ausgewählt und analysiert. Abschließend soll ein kontrastiver Blick auf andere plurizentrische Sprachen (z.B. Französisch, Englisch, Deutsch) geworfen werden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.10.2017 - 29.01.2018)

Lehrveranstaltungen Trung Thien Tran

Français courant

Trung Thien Tran

Ce cours est la première partie d'une formation sur deux semestres. La suite aura lieu au semestre d'été 2018 (Français courant II)

Objectif : Acquisition du niveau B1 de connaissance du français requis pour la filière Bachelor of Arts Romanistik Kernfach/Ergänzungsfach (1. Sprache Französisch), pour la filière Linguistik integrativ mit Schwerpunkt Fremdsprachen  ainsi que pour la filière Master of Arts Romanistik - Kulturkontakte und Kommunikation (2. Sprache Französisch).

Cours de soutien et de préparation au test de niveau d'octobre 2018.

 

  • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 16.10.2017 - 29.01.2018) - 2522.U1.74 (Z 18)
  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 19.10.2017 - 01.02.2018) - 2522.U1.74 (Z 18)

Sprachbasisseminar A (Französisch)

Trung Thien Tran

Introduction à l'analyse grammaticale et logique. Étude textuelle et réflexive de chapitres de la grammaire française avec leur application orthographique.

- La phrase simple

- Le groupe du nom

 Méthode et déroulement du cours:

- Commentaire ciblé d'un texte choisi en fonction du chapitre à étudier (phase d'observation)
- Élaboration des règles observées (phase de réflexion)
- Exercices d'application dont dictées (phase de fixation)
- Initiation à l'autocorrection réflexive et à l'utilisation d'ouvrages de référence et d'outils de travail.

 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.10.2017 - 29.01.2018)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.10.2017 - 31.01.2018)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.10.2017 - 01.02.2018)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 19.10.2017 - 01.02.2018)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 05.02.2018 - 05.02.2018) - 2221.HS 2E (Z 181)

Text im Kontext (Französisch)

Trung Thien Tran

Cours de lecture contextuelle

 

Principe du cours:

Face à un texte de langue étrangère, il est souvent difficile mais pourtant indispensable de décrypter les connotations d'ordre culturel et plus largement civilisationnel qui créent toutes les relations de connivences existant entre un auteur et son lecteur. À partir d'un texte de base, nous nous attacherons à détecter derrière les mots, les expressions, les citations cachées, les jeux de mots, plus généralement aussi la forme du texte etc., les rapports d'intertextualité, les allusions historiques, politiques, socio-culturelles qui renvoient au patrimoine culturel d'un auteur. Visant une compréhension la plus intime possible du texte, les étudiants apprennent à dépasser leurs stéréotypes de lecture. De ce fait, la prise en compte de la perspective du « native-reader » est centrale dans la conception de ce cours.

 

Exemples d'activités:

- Analyses et commentaires littéraires, linguistiques, historiques de différents textes

- Comparaison ou mise en rapport des textes analysés avec d'autres genres de supports (audiovisuels, iconographiques, textuels...)

- Présentations d'éclairages civilisationnels et animations de discussions

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.10.2017 - 30.01.2018) - 2621.01.31 (Z 16)

Texttransfer 2 (Französisch)

Trung Thien Tran

Cours de traduction commentée allemand-français (niveau I) de textes de la littérature allemande contemporaine.

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 17.10.2017 - 30.01.2018) - 2522.U1.74 (Z 18)
  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 18.10.2017 - 31.01.2018) - 2522.U1.74 (Z 18)

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Rolf Kailuweit